Logenplätze

Burgruine Freyberg

 

 

Alpe Beichelstein

Die auf 952 m Meereshöhe gelegene, familiengeführte Alpe ist von Hopferau und Seeg mit einem bequemen Fußmarsch zu erreichen. Ein besonders beeindruckender „Panorama-Kick“ wartet auf Wanderer, die von Norden her durch den Wald auf dem Senkele zum Beichelstein laufen. Schon auf dem Senkelekopf schweift der Blick in die Ferne. Oberhalb der Alpe Beichelstein tut sich der Blick dann urplötzlich auf hinunter zum Hopfensee, der den Gästen in dieser „Königsloge“ direkt zu Füßen liegt. Überragt von Säuling, Tegelberg, Vilser und Pfrontener Bergen mit Aggenstein und Breitenberg, grüßen die Burgruinen und Königsschlösser im Schlosspark vor den Alpen: Neuschwanstein, Hohenschwangau, das Hohe Schloss zu Füssen, „gleich nebenan“ die Ruinen Eisenberg und Hohenfreyberg und in der Ferne der Falkenstein – jener Bergstock, auf dem der Traum König Ludwig II. vom dritten Königsschloss unerfüllt blieb.

 

Ferdinandshöhe

Die wohl erste für den Tourismus erschlossene „Königsloge“ im Südlichen Allgäu ist weit über 100 Jahre alt: Es ist die Ferdinandshöhe bei Seeg. Um Feriengästen, die schon Ende des 19. Jahrhunderts den Ort besuchten, das einmalige Gebirgspanorama zu vermitteln, veranlasste der Lehrer Ferdinand Musch seinerzeit am „Verschönerungsweg“ zwischen Aufmberg und Seeleuten den Bau eines aus Stangen gefertigten Aussichtsturmes. Der auf 900 m gelegene Punkt auf einem Hügel des Seeger Berges trägt seither den Namen „Ferdinandshöhe“. Später ersetzten Pavillons den Turm, eine Panoramatafel wurde aufgestellt, bis heute genießen Spaziergänger auf ihrem Weg in Richtung Schwaltenweiher die großartige Aussicht gen Süden. Ferdinand Musch entdeckte im Übrigen um 1890 bei Seeg auch eine stark jodhaltige Quelle. Sie wurde 1909 nach Bad Tölz verkauft, wo das Jodwasser kurativ angewandt wurde.

 

Natürlich, nicht zu vergessen, die nahegelegenen Almütten und Burgruinen, die selbst den Blick auf das imposante Voralpengebiet lenken.